Pilzeputzend Villa
30.09.07
Die letzte Pilzsuche in diesem Jahr
Pilzeputzend Villa
29.09.07
Trotz alledem - Hannes Wader in Jena
Wir hatten uns sehr auf dieses Konzert gefreut, im Vorfeld die alten AMIGA-Platten aufgelegt und die uns sehr vertrauten Lieder gesungen. Wader singt in einem seiner Titel, das nichts bleibt, wie es war...
Das Volkshaus, nicht auf den letzten Platz gefüllt, war in freundlicher Erwartung. Jahrzehntelang sang er gegen die Obrigkeit und die Missstände der Gesellschaft und hatte sich den Ruf eines politischen Liedermachers erworben. Seltsam verloren kam er mir auf diesem Konzert vor. Sicher gefielen mir die Titel mit seinem warmen natürlichen Timbre, sein Gitarrenspiel, seine lyrischen und sehr persönlichen Texte. Das Kokettieren mit seinem Alter fand ich auch nicht schlimm (hat K. Wecker auch gemacht) aber seine Fahrigkeit, seine Interaktion mit dem Publikum, seine Textunsicherheit (Bei seinem Titel "König von Preußen" fielen ihm nur die ersten 2 Strophen ein) machten mich im Herzen traurig. Ich vermisste den kämpferischen Wader. Als er dann noch fast gebrochen das Publikum befrage, was er tun solle, weil Neonazis sich seiner Lieder bemächtigten, hätte ich fast geweint. Mir fiel seine alte Liedzeile : "Zeit zu bleiben und nun was ganz andres zu tun" ein. Lieber Hannes mach`s gut, es war das letzte Konzert von dir auf dem ich war.
Grauer, Falten-oder Knoten-Tintling
Schön jung sind sie ja, aber... der Doppelgänger vom Schopftintling ist auch durchaus jung essbar, aber dieser Coprinus Atramentaius hat eine unangenehme Nebenwirkung:
Mit Alkohol sofort Antabuseffekt!
Nun muss ich mich entscheiden, hatte ich doch zum Mittag einen rassigen Süditaliener geplant, mit einem aromatischen Duft von dunklen Beeren. Wer wird wohl das Rennen machen? Die Zeitung ist der Beweis, dass der Fund tatsächlich von heute ist.
Furio habe mich entschieden Villa
PS Die Farbintensität dieser Drecksdinger haben bewirkt, dass ich ein schwarze Messe abhalten muss, dabei wäre heute Abend Hannes Wader angesagt.
28.09.07
And the Winner is
Habe auch nichts anderes erwartete, bei dem Fundort. Auffallend ist der Geruch nach Heringslake, der auch beim Reiben und beim durchbrochenen Stiel bemerkbar ist. Mein Gatte mag lieber Bratheringe als Herings-Täublinge. Ich erinnere mich an unsere Kindheit, wenn es ein mageres Pilzjahr war und wir nach stundenlangen, vergeblichem Suchen im Rautal russische Offiziersfrauen trafen, hatten die ihre Körbe meist voll, mit Täublingen aller Art. Aber uns gefiel es nicht, immer erst den Hut anzuknabbern, um bei der Geschmacksprobe festzustellen, ob der Pilz essbar war oder nicht, zumal Täublinge roh teilweise leicht giftig sind. Ne, ne das haben wir den Russenfrauen überlassen, das konnte fast als ziviler Ungehorsam durchgehen.
Ihr seht, die Beschäftigung mit Pilzen ist für immer mehr Menschen ein anspruchsvolles Hobby geworden, und die Weiterentwicklung der Pilzkunde ist nicht dem Berufsmykologen vorbehalten.
Oberpilzinspektorin Villa schickt Grüße nach Schweden
09.09.07
Banale Gedanken an einem Sonntag
Auch habe ich Sensationelles erfahren von dir. Du übst also im stillen Kämmerlein Gitarre. Gut, übe schön fleißig weiter, damit du beim nächsten Familienfest auch mal die Liedauswahl treffen kannst und in unsere Band aufgenommen wirst. Herbstfest ist ab nächstem WE und die Bühne wartet auf uns. So Formel 1 ist gleich zu Ende, die Freundin kommt zum Kaffeetrinken, wollte Kuchen backen und es erwartet sie eine aufgeräumte Wohnung.
Bei dem blöden Aufräumen, kann man seine Gedanken so schön ordnen, darum der lange Text.
Villa
07.09.07
Kunst und Kampf am Freitag
Villa mit Phillipp an ihrer Seite. Der Gatte war dienstlich da und hat fotografiert.
09.08.07
Keine B-Ware! Bela B. in Jena
"SitzplatzundSchirmdabeihaber"-Besucher ins heimische Arena-Rund strömten, wollten sie niemand geringeren als "Spandaus lebender größter Rockstar aller Zeiten" sehen. Was sie ab 18:30 Uhr sahen und hören mussten war dünn.
Charmant und ritterlich vom Vampiermeister selbst, liebevoll angepriesen, wusste Lulu? Lolli oder wie auch immer, nicht zu überzeugen. Da half auch alles gezupfe am Röckchen und kleinmädchenhafte Getue nichts. Nichts für ungut Lolita, aber selbst Provinz-Dödel, Zitat Lulli: Ick weeß wir dürfen nur bis 22 Uhr spielen (angstkrieg) detwegen jetet och gleich mit dem nächsten Lied los...erwarten da einfach etwas mehr. Nüscht jing los wa, Üben!
Nach einer sensationell kurzen Pause kam, sang und siegte ER.Mit Dschingderassabum und Zylinder einlaufend hatte Bela B ein, ich muss es sagen, obwohl Preuße, Heimspiel.Was folgte, war ein mördergeiler Vortrag seiner "Bingo" Platte deren Inhalt die Mehrheit der Zuschauer wohl bereits verinnerlicht hatte, waren die meisten doch erstaunlich Textsicher. Lange hab ich solch guten Gitarren-Sound nicht mehr gehört, und das der Mann angeblich sogar in seiner Freizeit Schlagzeug spielt, naja wer's glaubt..... Die Band, (Los Helmstedt), unterstützt von hervorragenden Gastmusikern hatten daran nicht unerheblich Beitrag. Bravo!
Was folgte, war der obligatorische Antifa -Aufruf, aber ich glaube, da rennt er bei seinem Publikum eh offene Türen ein. Ansonsten war es seine liebevolle Art der Selbstverarsche gepaart mit dem Elvislebt-Stil der ihn zu meinen Favoriten zählen lässt. Eigenartig nur, ließ er sich doch alle 5 Minuten eine neue Klampfe bringen, so als wäre das eine Art ABM für das arme Schwein der die Dinger (ich hab wohl 6 Stck. gezählt) hin und her schleppen und dem Großmeister um den schönen Hals legen durfte. OK lassen wir das. Blöd, das es im letzten Drittel in Strömen zu Regnen begann, aber immerhin, ich hab schon Konzerte erlebt, da blieben bei solchen Scheiß-Wetter nur die "Erstereihepflicht und Schirmdabeihaber"-Typen für den Schlussapplaus übrig, das blieb den Jungs aber gestern zu Recht erspart.
Halt keine B-Ware .
Ort: Kulturarena Jena
Eintritt: 18 Euronen
Hit des Abends: Tag mit Schutzumschlag
Phür Villa von Phillipp
06.08.07
Sieben
Villa im 7. Himmel
20.07.07
Willy de Ville in Jenas Arena
Willy de Ville, der Exzentriker der Rockmusik, begann sein Konzert fast pünktlich! Und die raue, trockene, aufregend dreckige Stimme zog uns mit ihrer sinnlichen Anmache gleich in ihren Bann. Erschüttert waren wir allerdings über sein Aussehen. Woher dieser spindeldürre Mensch überhaupt die Kraft zum Auftritt nahm, ist mir schleierhaft. Das Aussehen zeugte von exzessivem Missbrauch von Zigaretten und Whiskey. Seine musikalischen Helden aus frühster Jugend waren Bob Dylan und Jimi Hendrix und wir konnten es auch erahnen. Dieses Konzert war sehr blueslastig was mir persönlich gefiel.
Großartiges Konzert mit vielen Freunden gemeinsam erlebt von Villa
16.07.07
Für Phillipp
Nur für die Optik, nicht für die Statistik. Da steht es, glaube ich, unentschieden. Deine Steinpilzauslese und Zubereitung am Sonntag, war allerdings superexzellent. Es lohnt sich also doch freitags bei "Kerner kocht" mal reinzuschauen. Aber unterhaltsamer bist du allemal.


