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13.05.12

8.Tropische Nacht im Botanischen Garten Jena

Wenn im zweitältesten Botanischen Garten Deutschlands die etwa 4,5 Hektar große Fläche zur Partymeile freigegeben wird, ist karibisches Feeling garantiert. Das schöne Areal in Jenas Innenstadt war wieder eine tolle Dekoration für die 8. Tropische Nacht.
Die Wettervorhersage prognostizierte ausgiebigen Regen gegen 20 Uhr und sie sollte sich als richtig erweisen. Punkt Achte ging der erste kleinere Schauer auf die Besucher nieder und gegen 22.00 Uhr wähnte man sich im Freigelände wie in einem tropischen Regenwald. Der Regen tat der guten Stimmung jedoch keinen Abbruch. Die Schülerband "Music Syringe" bekam auf der großen Bühne die Möglichkeit, "die Bretter, die die Welt bedeuten" zu rocken. Hat mir auch in den Ansätzen gut gefallen.
Unter den Buchen suchten viele Besucher Schutz vor dem Nass und die neue Rundbank in der Karibik-Cocktail-Lounge bot genügend Platz der elektronischen Musik von " The Jenacity House Orchestra" zu lauschen.
Zum zweiten Mal stand das wunderschöne Feuerwehrmobil der "Markt 11 Kaffeerösterei" auf dem Gelände, eine gute Alternative zu den vielen Cocktail-Ausschänken. Kulinarisch völlig neu, aber  sehr ansprechend waren die Dessertvariationen einer kleinen Chocolaterie, die seit zwei Monaten in der Wagnergasse ihr Domizil gefunden hat.


Retro-Looks scheinen in Mode gekommen zu sein. Diesen eleganten Retro-Style mit aufregenden Schuhen und Südsee-Hibiskusblüte im Haar trug Doreen. Sie war ein echter Blickfang.


Die Limbo-Show mit "Feuerflug" aus Leipzig war so gar nicht mein Fall. Sorry, die Darbietungen erinnerten mich an nervige Animationen in Hotelanlagen, aber auch sie fanden ein williges Publikum.
Eine echte Überraschung dagegen war die beeindruckende Vorstellung der Capoeira-Gruppe Ibeca Jena e.V.  Mit großem Eifer und voller Konzentration zeigten sie den Besuchern der Tropischen Nacht brasilianischen Kampftanz.


Bühnenakteure der großen Live-Mugge war die Leipziger Band "Kukaye Moto". Afrikanischer Funk Reggae war wohl ein gutes Rezept gegen den anströmenden Regen. Die ausharrenden Tanzwilligen bezogen durch ihre Musik die Energie, um ordentlich abzutanzen.


Zwei Tonlagen immerhin beherrschten die aus Puerto Rico stammenden karibischen Pfeiffrösche, die bei ihrem Balzkonzert in dem feuchtwarmen Gewächshaus an Singvögel erinnerten. Man nennt sie auch Giftzwerge der Karibik.

Danke an dieser Stelle an alle, die die Tropische Nacht Jena so toll organisiert haben.
Villa

28.04.12

Tropische Nacht Jena 2012

So bunt, so leicht, so karibisch soll die Partynacht am 11. Mai 2012 im Botanischen Garten werden. Rekordverdächtige April-Temperaturen (heute fast 30° Grad) lassen auf gutes Wetter hoffen. Das Programm wurde wieder von Robert Ackermann zusammengestellt und neben der Musik werden spannende Shows für jede Menge Unterhaltung sorgen.


Das Event-Konzept der "Tropischen Nacht" im Botanischen Garten Jena war immer ein Erfolg, selbst Tanzmuffel ließen sich von der temperamentvollen Musik anstecken und das Karibikflair verhalf zu ausgelassener Stimmung. Die Liveband "Kukaye Moto" ist eine multikulturelle Afro-Funk-Reggae-Band aus Leipzig, ich bin gespannt auf ihre Musik.



Wir sehen uns im Tropical Jena - Villa

21.05.11

Frühlingsmarkt und Tropische Nacht Jena

Mit Musik zum Anfassen in Dixieland-Besetzung eröffnete die Band "Brass Up" aus Weimar am Freitag den Frühlingsmarkt Jena 2011 musikalisch. Vom 20. bis 29. Mai wird unter der künstlerischen Leitung von Oliver Jahn wieder ein tägliches, kostenloses Bühnenprogramm geboten. Das Frühlings-Open Air ist gefragt, weit über die Stadtgrenzen Jenas hinaus.


"Was sollen wir trinken, sieben Tage lang, was sollen wir trinken, so ein Durst" und "Die Bäume sind die wahren Götter dieser Welt" waren zwei Titel der Rockband City, die am Abend erste Glanzlichter setzte. Gesäumt von den schönen rot blühenden Kastanien auf dem Marktplatz hatten die Wirte und Marktkaufleute reichlich zu tun, der Besucherandrang war riesig. "Immer mit der Angst, dass man was versäumt ..." sang Toni Krahl als Eröffnungslied, aber die Angst war an diesem Abend unbegründet. Die City-Rocker flogen mit uns nicht über die Welt, sondern über 39 Jahre Bandgeschichte bis zu dem wunderbaren Zeitlos-Hit "Am Fenster".

Günther Kurzhals, mit dem ich schon bei einigen Konzerten zusammenstand, hat mir seine Eindrücke vom gestrigen City-Konzert geschickt:


City in Jena

Selbst Toni Krahl konnte sich nicht mehr an das letzte Konzert von City in Jena erinnern und dank der Organisatoren des Frühlingsmarkts sollte dies nun ein Ende haben.
Um es vorwegzunehmen: Bands werden es immer schwer haben, ein Publikum zu begeistern, das durch freien Eintritt, vielleicht auch zum ersten Mal, mit ihnen in Verbindung tritt. Da City nicht zuletzt durch seine anspruchsvollen Texte lebt, springt der Funke nicht gleich (wenn überhaupt) über und das Spiel Band – Publikum lebt zumindest am Anfang von einigen wenigen zielgerichtet erschienenen Fans, die mit City groß geworden sind.
Ich will hier nur kurz auf die Titelliste eingehen. Es waren auch für mich neue, weniger bekannte und doch anspruchsvolle Lieder dabei, die wie gesagt durch ihren Text und den City-typischen Sound gefielen („Dass die Erde eine Kugel ist“ oder „Vater glaubte“).
Auch zu aktuellen Themen nahm die Band Stellung (Afghanistan, Kernreaktorunfall Japan und die Stellung der deutschen Politiker dazu) mit ihrem Titel: „Sag mir, wo die Blumen sind“, der nahtlos in John Lennons Friedenshymne „Give Peace A Chance“ überging.
Akustische Highlights waren Fritz (Der Mann unterm Hut), Puppels E-Gitarren-Solo von Beethovens „Freude schöner Götterfunken“ oder die Soli von Georgi Gogow auf seiner E-Geige.
Natürlich hatte wie bei jedem Konzert von City auch diesmal Drummer Klaus Selmke Geburtstag (wie alt ist er eigentlich gestern geworden?) und wurde mit „Happy Birthday“ gefeiert.
Eigentlich gab es jede Menge Hits aus der alten („Der King vom Prenzlauer Berg“, „Wand an Wand“, „Gläserner Traum“, „Unter der Haut“, „Casablanca“), wie auch der jüngeren Vergangenheit („Flieg ich durch die Welt“, „Sommerherzen (Yeah! Yeah Yeah!“, „Berlin“). Das alles gipfelte im kommerziell erfolgreichsten Song einer DDR-Band überhaupt: „Am Fenster“. Georgi Gogow lief mit seiner Geige zur Höchstform auf. Unglaublich, wie er mit seinem Instrument im wahrsten Sinne des Wortes spielte.
Abschließend noch eine Bemerkung: Nicht nur die oft umherflitzenden Tontechniker ließen vermuten, dass da etwas nicht optimal ausbalanciert war. Auch das individuelle Empfinden sprach dafür. Bleibt zu hoffen, dass das nächste Konzert von City in Jena nicht wieder Jahrzehnte auf sich warten lässt.


Am Freitag war auch der Botanische Garten der Uni Jena Gastgeber der Tropischen Nacht. Zum siebenten Mal hatte man sich dem Thema "Karibik" verschrieben und auch dort war das Besucherinteresse sehr, sehr groß. "Es hat sich gut etabliert", meinte Thomas Bopp, der technische Leiter des Botanischen Gartens.
Tropenfeeling versprach Robert Ackermann und seine musikalische Auswahl für die Veranstaltung brachte es mit Pista (Ska-Variationen) und The Jenacity House Orchestra beim Tänzchen in der Karibik-Lounge unter den Buchen gut rüber. Mit Cocktails in der Hand durch die beleuchteten Gewächshäuser zu wandeln, war kaum möglich, das Gedränge war zu groß.

Ein Leben ohne Feste ist wie ein langer Weg ohne Einkehr (Demokrit)
Villa

30.04.11

Wider dem royalen Scheiß

Nicht die Bohne hat mich diese unerträgliche, unverhältnismäßige und untertänigste Hofberichterstattung des royalen Großereignisses gestern im Vereinigtes Königreich Großbritannien interessiert. Spannend dagegen fand ich die Aktion "Tschernobyl sauber abschließen"der JG Stadtmitte um den Stadtjugendpfarrer Lothar König. Im 25. Jahr nach der Reaktorkatastrophe forderten sie die Jenaer auf, am neuen Beton-Sarkopharg mitzubauen. Für 2.39 Euro konnte man einen Sack Zement kaufen. Eine gute Aktion gegen das Vergessen und die Lippenbekenntnisse der Politiker.
Einen weiteren sehr interessanten Denkanstoß erhielt ich von Prof. Dr. Ingo Althöfer (Institut für Angewandte Mathematik). Er hatte jahrelang still unter den Frank Stella-Skulpturen auf dem Campus Jena gelitten, sieht sie aber jetzt als Warn-und Mahnzeichen der Kernenergie.
Schöner Wortwitz: Sellafield (britische Atomanlage mit vielen Krisen) - Stella-Field.
Danke auch für die Einladung zur nächsten "Langen Nacht der Wissenschaften Jena" am 25. November 2011. Ich werde bestimmt im Hörsaal 4 oder 5 im Gebäude Carl-Zeiß-Str. 3 am Ernst-Abbe-Platz vorbeischauen.

"Ja, ich will", sage ich zu DEM kulturellen Großereignis im Städtchen. Die 20. Kulturarena, vom 7. Juli bis zum 21. August 2011, erfordert eine royale Planung. Die ersten Karten wurden bereits in einer Salamitaktik vor Wochen verkauft und als großer Rainald Grebe-Fan empfehle ich, sich zu beeilen, um für das Zusatzkonzert am Sonntag, 14. August, die letzten Restkarten zu erwerben. Das Programmheft soll nächsten Freitag erhältlich sein.

Viele Suchanfragen erreichen mich für das Programm der Tropischen Nacht am 20. Mai im Botanischen Garten Jena. Hier das offizielle Programm:

Königlich werden Phillipp und ich heute unsere Seifenkiste weiter aufmotzen, aber unsere Fahrt ins Glück wird nicht in die Westminster Abbey führen, sondern als Schussfahrt auf der Belvederer Allee enden. Getreu dem Motto Goethes "Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? ".
Villa

29.05.10

Frühlingsmarkt und Tropische Nacht in Jena

Mit einem bemerkenswerten Auftaktkonzert eröffnete am gestrigen Freitag der beliebte Jenaer Frühlingsmarkt. Die Saat ist aufgegangen und "Keimzeit" nahm uns mit auf eine hinreißende Reise von Jena über den Mond nach Feuerland und zurück. Erstaunlich textsicher waren die viele Besucher auf dem übervollen Marktplatz und als Norbert Leisegang, der Sänger und Frontmann von "Keimzeit", gegen 22 Uhr für die vielen Kinder vor der Bühne das Schlaflied "Der Löwe schläft heut Nacht" sang, waren mit Sicherheit weder Kinder noch Eltern müde. Mir gefiel besonders der dreiköpfige Bläsersatz (Saxophon!!!, Posaune und Trompete), der die Brüder Leisegang und Co ausdrucksstark unterstützte. Auch den Besuchern der Langen Nacht der Museen, die vielleicht auf ihrer Entdeckungstour nach Farbe, Vielfalt und Verwandlungen den Marktplatz tangierten, sang die Band das passende Lied: "Farben - Tauch mich in deine Farben. Nimm mir mein Schwarz-weiß."
Farbig bunt geht das Frühlingsfest in Jena weiter, Programmhinweise findet ihr hier.
Gegen 22.30 Uhr war es höchste Zeit, zu unserem zweiten Highlight in den Botanischen Garten zu eilen.

Dem Besucheransturm war der Botanische Garten kaum gewachsen und das Catering wie in vergangenen Jahren völlig überfordert. In einem zähen Strom durchliefen wir die Außenanlagen und die Gewächshäuser und kämpften uns schließlich zur Hauptbühne vor. Die Jenaer Band Babayaga nahm uns heißblütig mit auf die Reise nach Lateinamerika und die unverschämt energiegeladene Jugend tanzte sich in einen rauschenden Frühlingsfreudentaumel. Ich hatte die Jungs lange nicht gehört und war von ihren großen Fortschritten beeindruckt. Liebe Jenaer Kulturverantwortliche, warum zum Teufel gibt es zur Kulturarena keinen Jenaer Bandabend mehr? Die Stadt hat sooo viel exzellentes Potenzial.

Bis tief in die Nacht war der Botanische Garten ein grünes, chilliges Zuhause für Pflanzenkunde und Musik.

Mit meiner Familie und Freunden habe ich mich sehr gerne auf diese stimmungsvolle musikalische Reise begeben - Villa

16.05.09

Freunde der Tropischen Nacht in Jena

zum Vergrößern auf Bild klicken

Villas Kulturwoche hatte ihren absoluten Höhepunkt mit "GIMPELAKWA" im Botanischen Garten. In ein paar Stunden werde ich in Berlin sein und auf dem Weg dorthin meine Woche Revue passieren lassen. Da das Konzert erst gegen 22.00 Uhr anfangen sollte, haben wir uns auf dem Markt, zusammen mit der Jugendfraktion den "Tanz in den Frühling" mit der Wolf-Friedrich-BigBand angehört.
Der Botanische Garten feierte mit einer Riesenparty die Tropische Nacht.
Sowohl der technische Leiter des grünen Gartens Thomas Bopp
, als auch Robert Ackermann (Eventausrichter) zeigten sich zufrieden bei einem kurzen Plausch. Ich war hochzufrieden mit der großartigen Mucke (Hochgeschwindigkeits Ska, mit jüdischen und russischen Folk-Elementen und ein wenig Reggae ordentlich aufgemischt) der 9 jungen Musikerinnen und Musikern. Im exzessiven Tanzrhythmus verschmolzen Publikum und Band.
Leider kann ich nicht ausführlicher berichten, sonst verpasse ich morgen doch meinen Zug.
Mich auf Berlin und Dänemark freuend und euch eine schöne Zeit wünschend Villa