26.11.11

Neulich am Paradiesbahnhof

Aus Jena
Cartoon Phillipp: "Neulich am Paradiesbahnhof"

Seit Tagen habe ich mich durch Blogs, Links, Kommentare und Regionalmedien gelesen, die Reaktionen auf den Aspekte-Beitrag "Extreme Gewaltbereitschaft" waren immens. Anke hat auf ihrem Blog eine gute Zusammenfassung veröffentlicht.
Am 5.12. 2011 wird sich das Aspekte-Team auf einer Podiumsdiskussion im Theaterhaus den Jenaern stellen. Ich bin gespannt darauf.


Ganz in der Nähe des Paradiesbahnhofs ist am 2. Dezember ein großes Rockkonzert mit Udo Lindenberg und anderen Künstlern gegen Rechts geplant.
Motto: "Rock-'n'-Roll-Arena in Jena - für die bunte Republik".

Auch in den vergangenen Jahren war das Paradies Spielort für Konzerte gegen Nazis. 60.000 Gäste werden am Freitag erwartet.


Wehren wir uns gegen braunes Gedankengut, so wie wir es in den letzten Jahren getan haben.
Phillipp und Villa

Kommentare:

  1. Mich hat das schon bei den ersten Nachrichten und Kommentaren zur Sache aufgeregt, wie da alle mit dem Finger auf Thüringen zeigten und dabei bedenkenlos ein Unwort wie "Döner-Morde" in den Mund und unter die Tasten nahmen, während auch die Verfassungsschutzbehörden anderer Bundesländer (auch alter) im wahrsten Sinne des Wortes ihre Leichen im Keller haben, sprich: unaufgeklärte Morde, bei denen man den Täter allzu schnell im Umfeld der Opfer vermutete. Vorurteile haben schon immer die Entscheidungsfindung beschleunigt, ohne der Wahrheit zu dienen.

    Besonders getroffen hat es mich, weil ich Euch, liebe Freunde, kenne und weiß, wie engagiert Ihr gegen Nazis auftretet. Und weil Humor manchmal unsere einzige Rettung ist, erinnere ich mich an eine lustige Geschichte, die sich in einem Berliner Hotel ereignete und mir kolportiert wurde. Phillipp weiß, was ich meine, da er ja der Held in UH (gemeint ist nicht Untersuchungshaft!)war. Ich könnte mich immer noch wegpacken, wenn ich mir die Szene vorstelle. Übrigens... Und das hätte ich gleich als Erstes schreiben sollen: Wieder mal ein prima Cartoon von Phillipp! Den würde ich gerne in einer Zeitung sehen.

    Lasst Euch nicht unterkriegen, weder von den Nazis, von denen es glücklicherweise sooooo viele ja gar nicht gibt, noch von den Fingerzeigern, von denen es leider viel zu viele gibt, und die vielleicht viel gefährlicher sind.

    Sehr liebe Grüße von der Spree an die Saale
    Eure Chris

    AntwortenLöschen
  2. Liebe Chris,
    wir haben ja schon über das Thema am Telefon gesprochen.
    Die Wellen schlagen sehr hoch hier in der Stadt.
    Ich habe hunderte Fotos in meinem Archiv gesichtet ... es gab so viele gute Aktionen in der Stadt und wird sie auch weiter geben.
    Phillipp der die Stifte ja nicht mehr anrührt, war sofort bereit, mir bei diesem Thema zu helfen (natürlich findet er es wieder schlecht)
    Er wird mich ins Theaterhaus und zum Konzert begleiten.

    Lieben Dank für deine Zeilen

    27.11.2011 11:38:00

    AntwortenLöschen