Eric Bazilian, geboren am 21. Juli 1953 in Philadelphia, Gründungsmitglied der Rockband The Hooters, feierte gestern seinen 57. Geburtstag mit dem begeisterten Publikum in der Kulturarena Jena. Wir waren nur all zu gerne bereit, ihm sein Ständchen zu singen und er belohnte uns mit exzellenter handgemachter Musik.
Live sind die Hooters eine hinreißende, charismatische Band, die es vortrefflich versteht, ihr Publikum einzubeziehen. Erstaunlich für mich, der Opener "Pissing in the Rhine" wurde von der Vereinigten Staaten-Band in Deutsch gesungen. Das witzige, beschwingte Trinklied begann mit den Worten. "Eine gute Flasche Wein. Du bist nicht bei mir. Aber ich bin nicht allein. Hier mit ’nem großen Bier. Pissing in the Rhine. Ich bin nicht allein." Sie waren nicht allein! Vor ausverkauften Arenarund war das Konzert eine Reminiszenz an die gute alte Zeit. Da durften Titel wie "All you Zombies, 25 Houers a Day, Great Big American Car, 500 Miles..." nicht fehlen und als in der ersten Zugaben-Runde der Titel "Johnny B" erklang, hielt es die wenigsten an ihrem Platz. Die zweite Zugaben-Runde waren zwei Lieder, die sie erfolgreich als Songwriter für andere Musiker komponierten: "One Of Us" für Joan Osburg und der Rausschmeisser-Titel "Time After Time" für Cindy Lauper.Das Gespann um Eric Bazilian und Ro Hyman lieferten zu ihrem 30-jährigen Bühnenjubiläum eine schweißtreibende, spielfreudige Show ab, in der auch Neumitglied Tommy Williams sehr gut integriert war.
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